Schadameisen im 16. und 18. Jahrhundert

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Schadameisen im 16. und 18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Hier gibt's einen kurzen Bericht von E. O. Wilson, über historisch belegte Ameisenplagen auf Hispaniola und den Kleinen Antillen. Es war wohl nicht ganz einfach zu ermitteln, aber ab etwa 1518-19 hatten Feuerameisen (Solenopsis geminata) in den noch jungen spanischen Ansiedlungen auf Hispaniola sowohl auf den Feldern als auch in Häusern große Probleme bereitet. Um 1760-70 wurden die Kleinen Antillen wohl von Pheidole megacephala, einer ursprünglich afrikanischen Art, heimgesucht. Die Art ist inzwischen als "invasive species" in fast allen tropischen Ländern gefürchtet. Die berichteten katastrophalen Schäden an den Anpflanzungen der Siedler werden auf die Symbiose der Ameisen mit pflanzensaugenden Insekten zurückgeführt.

http://www.nature.com/nature/journal/v433/n7021/pdf/433032.pdf

A. Buschinger