Bearbeiten von „Temnothorax unifasciatus“

Zur Navigation springen Zur Suche springen

Warnung: Du bist nicht angemeldet. Deine IP-Adresse wird bei Bearbeitungen öffentlich sichtbar. Melde dich an oder erstelle ein Benutzerkonto, damit Bearbeitungen deinem Benutzernamen zugeordnet werden.

Die Bearbeitung kann rückgängig gemacht werden. Bitte prüfe den Vergleich unten, um sicherzustellen, dass du dies tun möchtest, und speichere dann unten deine Änderungen, um die Bearbeitung rückgängig zu machen.

Aktuelle Version Dein Text
Zeile 17: Zeile 17:
  
 
== Lebensweise ==
 
== Lebensweise ==
Die Einbindige Schmalbrustameise lebt in [[xerotherm]]en Gebieten, gelegentlich auch in warmen Lagen trockener Wälder. Die Kolonien bestehen aus bis zu 200, gelegentlich auch deutlich mehr, Individuen, die sich zwischen flach aufeinander liegenden Steinen, in leeren Schneckenhäusern, selten auch in [[Totholz]] bzw. Rindenstücken finden.<ref>[http://science.orf.at/stories/1637790/ Ameisen sterben einsam] science.ORF.at vom 29. Januar 2010</ref> . Sie [[Nahrung|ernähren]] sich [[zoophag]], zusätzlich wird auch [[Honigtau]] vom Substrat aufgenommen. [[Trophobiose|Besuch von Pflanzenläusen]] kommt jedoch nicht vor.
+
Die Einbindige Schmalbrustameise lebt in [[Xerotherm]]gebieten, gelegentlich auch in warmen Lagen trockener Wälder. Die Kolonien bestehen aus bis zu 200, gelegentlich auch deutlich mehr, Individuen, die sich zwischen flach aufeinander liegenden Steinen, in leeren Schneckenhäusern, selten auch in Totholz bzw. Rindenstücken finden.<ref>[http://science.orf.at/stories/1637790/ Ameisen sterben einsam] science.ORF.at vom 29. Januar 2010</ref> . Sie ernähren sich [[zoophag]], zusätzlich wird auch [[Honigtau]] vom Substrat aufgenommen. Besuch von Pflanzenläusen kommt jedoch nicht vor.
  
Die Einbindige Schmalbrustameise ist [[territorial]] gegenüber anderen Kolonien derselben Art, jedoch wenig aggressiv gegenüber größeren Arten; siehe dazu: [[Dominanzhierarchie]]. Die geringe Individuenanzahl der Kolonien dürfte auch ein Grund sein, dass es keine spezialisierten Arbeiterinnen gibt, die kranke oder tote Tiere aus dem Nest befördern. Dennoch werden in der Überwinterung verstorbene Arbeiterinnen an wärmeren Tagen vor das Nest getragen. Es wurde auch beobachtet, dass kranke oder schwache Tiere sich am Ende ihres Lebens freiwillig aus dem Nest entfernen und weiteren Sozialkontakt mit gesunden Tieren meiden.<ref>Jürgen Heinze und Bartosz Walter: ''Moribund Ants Leave Their Nests to Die in Social Isolation.'' Current Biology, Januar 2010 [http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6VRT-4Y89YXJ-4&_user=10&_coverDate=01%2F28%2F2010&_rdoc=1&_fmt=high&_orig=search&_sort=d&_docanchor=&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=4a23296b1228c5726f6612ac5df9c6c2 Abstract]</ref><ref>[http://scienceblogs.com/notrocketscience/2010/01/terminally_ill_ants_choose_to_die_alone.php Ed Yong: Terminally ill ants choose to die alone] Scienceblogs vom 28. Januar 2010</ref> Bei Abwesenheit einer Königin können Arbeiterinnen fertil werden, diese werden aber bei der Rückkehr einer Königin sofort angegriffen und aus dem Nest verdrängt.<ref>Nathalie Stroeymeyt, Elisabeth Brünner und Juergen Heinze: ''“Selfish worker policing” controls reproduction in a Temnothorax ant.'' Behavioral Ecology and Sociobiology, 61, 9, S. 1449-1457, Springer, Juli 2007 [http://www.ingentaconnect.com/content/klu/265/2007/00000061/00000009/00000377 Abstract]</ref> [[Weisellos]]e Völker überleben bis zu zwei Jahre und ziehen Männchen in großer Zahl auf.
+
Die Einbindige Schmalbrustameise ist terrirorial gegenüber anderen Kolonien derselben Art, jedoch wenig aggressiv gegenüber größeren Arten. Die geringe Individuenanzahl der Kolonien dürfte auch ein Grund sein, dass es keine spezialisierten Arbeiterinnen gibt, die kranke oder tote Tiere aus dem Nest befördern. Dennoch werden in der Überwinterung verstorbene Arbeiterinnen an wärmeren Tagen vor das Nest getragen. Es wurde auch beobachtet, dass kranke oder schwache Tiere sich am Ende ihres Lebens freiwillig aus dem Nest entfernen und weiteren Sozialkontakt mit gesunden Tieren meiden.<ref>Jürgen Heinze und Bartosz Walter: ''Moribund Ants Leave Their Nests to Die in Social Isolation.'' Current Biology, Januar 2010 [http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6VRT-4Y89YXJ-4&_user=10&_coverDate=01%2F28%2F2010&_rdoc=1&_fmt=high&_orig=search&_sort=d&_docanchor=&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=4a23296b1228c5726f6612ac5df9c6c2 Abstract]</ref><ref>[http://scienceblogs.com/notrocketscience/2010/01/terminally_ill_ants_choose_to_die_alone.php Ed Yong: Terminally ill ants choose to die alone] Scienceblogs vom 28. Januar 2010</ref> Bei Abwesenheit einer Königin können Arbeiterinnen fertil werden, diese werden aber bei der Rückkehr einer Königin sofort angegriffen und aus dem Nest verdrängt.<ref>Nathalie Stroeymeyt, Elisabeth Brünner und Juergen Heinze: ''“Selfish worker policing” controls reproduction in a Temnothorax ant.'' Behavioral Ecology and Sociobiology, 61, 9, S. 1449-1457, Springer, Juli 2007 [http://www.ingentaconnect.com/content/klu/265/2007/00000061/00000009/00000377 Abstract]</ref> Weisellose Völker überleben bis zu zwei Jahre und ziehen Männchen in großer Zahl auf.
  
 
== Verbreitung ==
 
== Verbreitung ==
Durch Speichern des Artikels versichere ich, dass ich den Beitrag selbst verfasst habe bzw. dass er keine fremden Rechte verletzt, und willige ein, ihn unter der Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz zu veröffentlichen.
Abbrechen Bearbeitungshilfe (wird in einem neuen Fenster geöffnet)

Folgende Vorlagen werden auf dieser Seite verwendet: