Strongylognathus testaceus: Unterschied zwischen den Versionen

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''Strongylognathus testaceus'' lebt bevorzugt in trocken-warmen, sandigen Habitaten, zum Teil auch in urbanem Gebiet, auf Parkplätzen oder in Gehwegen.
 
''Strongylognathus testaceus'' lebt bevorzugt in trocken-warmen, sandigen Habitaten, zum Teil auch in urbanem Gebiet, auf Parkplätzen oder in Gehwegen.
  
Für die Bilder danke ich Herrn Marek Borowiec, der die Genehmigung zur Verwendung in der Ameisenwiki erteilt hat.
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Für die Bilder danke ich Herrn Marek Borowiec, der die Genehmigung zur Verwendung im Ameisenwiki erteilt hat.
  
 
(A. Buschinger 02. August 2008)
 
(A. Buschinger 02. August 2008)

Version vom 8. Februar 2009, 18:22 Uhr

Strongylognathus testaceus (Schenck, 1852) ist die einzige Art der Gattung Strongylognathus in Deutschland. Sie ist weit verbreitet, Seifert (2007) berichtet über 91 bekannte Fundorte. Sie lebt nach demselben Autor zu 75 % bei Tetramorium caespitum (oder deren Zwillingsarten), zu 25 % bei Tetramorium impurum.

S. testaceus ist eine der Arten mit degenerierter Sklavenhaltung: Die Strongylognathus-Königin lebt gemeinsam mit der Wirtskönigin im Tetramorium-Nest.

Es werden relativ wenige Strongylognathus-Arbeiterinnen erzeugt, so dass ihr Anteil nur 2 bis maximal 5 % der Arbeiterinnen insgesamt im Nest beträgt. Sie führen keine Sklavenraubzüge mehr aus. Hauptsächlich entstehen Geschlechtstiere von der parasitischen Art, selten auch ein paar von der Wirtsart.

Strongylognathus testaceus lebt bevorzugt in trocken-warmen, sandigen Habitaten, zum Teil auch in urbanem Gebiet, auf Parkplätzen oder in Gehwegen.

Für die Bilder danke ich Herrn Marek Borowiec, der die Genehmigung zur Verwendung im Ameisenwiki erteilt hat.

(A. Buschinger 02. August 2008)


Str-testaceus-Arb-lateral.jpg

Bild 1: Arbeiterin von Strongylognathus testaceus in Seitenansicht. Gesamtlänge 2.0 bis 3.6 mm.


Str.-testaceus-Kopf.jpg

Bild 2: Kopf einer Arbeiterin von Strongylognathus testaceus in Frontalansicht. Für die Gattung charakteristisch sind die zahnlosen Säbelkiefer, für die Art typisch sind die markanten Hinterhauptsecken.