Bearbeiten von „Leptothorax acervorum“

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Als Nahrung dienen kleine Arthropoden sowie [[Honigtau]] von Baumläusen. [[Trophobiose]] mit Pflanzenläusen wurde nicht nachgewiesen.
 
Als Nahrung dienen kleine Arthropoden sowie [[Honigtau]] von Baumläusen. [[Trophobiose]] mit Pflanzenläusen wurde nicht nachgewiesen.
  
==Merkmale==
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==Merkmale==[[Bild:Leptothorax acervorum (Icon) Nest März.jpg|thumb|250px| ''L. acervorum'' -Naturnest]]
[[Bild:Leptothorax acervorum (Icon) Nest März.jpg|thumb|250px| ''L. acervorum'' -Naturnest]]Die Art ist "fakultativ polygyn", d. h. dass manche Nester nur eine, andere zwei oder mehr reproduktive Königinnen enthalten. Durch [[Dokumentation von Ameisen|Präparation]] ließ sich nachweisen, dass auch in ältere Völker immer wieder neue Jungköniginnen aufgenommen werden. Jedoch machen die Tiere einen [[Hochzeitsflug]], so dass das Verpaaren von Jungtieren im Labor nicht gelingt. Hingegen wurden bei spanischen Populationen derselben Art beobachtet, dass deren Weibchen am Boden "sterzeln" und sich gezielt im Labor verpaaren lassen.
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Die Art ist "fakultativ polygyn", d. h. dass manche Nester nur eine, andere zwei oder mehr reproduktive Königinnen enthalten. Durch [[Dokumentation von Ameisen|Präparation]] ließ sich nachweisen, dass auch in ältere Völker immer wieder neue Jungköniginnen aufgenommen werden. Jedoch machen die Tiere einen [[Hochzeitsflug]], so dass das Verpaaren von Jungtieren im Labor nicht gelingt. Hingegen wurden bei spanischen Populationen derselben Art beobachtet, dass deren Weibchen am Boden "sterzeln" und sich gezielt im Labor verpaaren lassen.
  
 
In einem Flugzelt von ca. 2 m Höhe mit entsprechenden Licht- und Temperaturbedingungen wurden gegen 200 Jungweibchen von L. acervorum aus Deutschland und ebenso viele Männchen eingesetzt um sie „fliegen“ zu lassen. Der Apparat war dicht, und am Ende der Flugaktivitäten konnten alle Weibchen wieder gefunden werden, fast alle entflügelt. Sie alle wurden seziert, aber nur ganze zwei hatten Sperma im Receptaculum seminis. Der Rest war unbegattet.<ref>Bericht im AmeisenForum zu finden unter: http://www.ameisenforum.de/265697-post8.html</ref>
 
In einem Flugzelt von ca. 2 m Höhe mit entsprechenden Licht- und Temperaturbedingungen wurden gegen 200 Jungweibchen von L. acervorum aus Deutschland und ebenso viele Männchen eingesetzt um sie „fliegen“ zu lassen. Der Apparat war dicht, und am Ende der Flugaktivitäten konnten alle Weibchen wieder gefunden werden, fast alle entflügelt. Sie alle wurden seziert, aber nur ganze zwei hatten Sperma im Receptaculum seminis. Der Rest war unbegattet.<ref>Bericht im AmeisenForum zu finden unter: http://www.ameisenforum.de/265697-post8.html</ref>
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