Bearbeiten von „Kampfverhalten von Ameisen“

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Im Zweifelsfall sollte man den [[Ameisenhandel|Händler/Anbieter]] von ''Messor''-Arten befragen. Er sollte sich informiert haben, ob seine Ameisen stechen oder sich mit unangenehmen Sekreten wehren.
 
Im Zweifelsfall sollte man den [[Ameisenhandel|Händler/Anbieter]] von ''Messor''-Arten befragen. Er sollte sich informiert haben, ob seine Ameisen stechen oder sich mit unangenehmen Sekreten wehren.
  
==Mandibel==
 
 
''Atta'', ''Acromyrmex'' und ''Pheidole'' nutzen im Wesentlichen die Beißkraft der [[Mandibel]]n zum Kämpfen. Bei den Attini sind dafür besonders die großen Arbeiterinnen zuständig, bei ''Pheidole'' die [[Soldat]]en.
 
''Atta'', ''Acromyrmex'' und ''Pheidole'' nutzen im Wesentlichen die Beißkraft der [[Mandibel]]n zum Kämpfen. Bei den Attini sind dafür besonders die großen Arbeiterinnen zuständig, bei ''Pheidole'' die [[Soldat]]en.
 
Einige Arten setzen im Kampf ihre Mandibel besonders effektiv ein. So etwa ''[[Camponotus ligniperdus]]'', die aus ihrer Ausgangsposition kurz nach vorne ruckt, mit den Mandibeln zu beisst und anschliessend sofort wieder auf Abstand geht. Mit ihren scharfen Mandibeln können grosse Majore ihren Gegnerinnen mit einzelnen Schnitten mühelos Gliedmassen abtrennen.
 
 
Weiter existieren bei manchen obligatorischen Sklavenjägern evolutionäre Anpassung: Ihre Mandibeln sind zu effektiven Kampfwerkzeuge umgebildet. ''[[Harpagoxenus sublaevis]]'' etwa verfügt über scherenartige, nicht gezähnten Mandibeln. Bei ''[[Polyergus rufescens]]'' sind sie zum Beispiel sichelförmig und mit scharfer, fein gezähnter Schneidkante versehen. Damit können die Ameisen etwa die Kopfkapsel ihrer Gegnerinnen ohne weiteres durchdringen.
 
  
 
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Auch beim Sklavenraubzug, z. B. von ''[[Harpagoxenus sublaevis]]'', können die Verteidigerinnen des überfallenen Volkes, hier der Sklavenart ''[[Leptothorax acervorum]]'', durch Strecken der Angreifer wehren. Die Mittel- und Hinterbeine der Arbeiterinnen zeigen heftiges Ziehen an. Die gefährlichen Mandibeln der ''Harpagoxenus''-Angreiferin sind wirkungslos.
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Auch beim Sklavenraubzug, z. B. von ''Harpagoxenus sublaevis'', können die Verteidigerinnen des überfallenen Volkes, hier der Sklavenart ''Leptothorax acervorum'', durch Strecken der Angreifer wehren. Die Mittel- und Hinterbeine der Arbeiterinnen zeigen heftiges Ziehen an. Die gefährlichen Mandibeln der ''Harpagoxenus''-Angreiferin sind wirkungslos.
 
[[Datei:HS-Rz-Strecken.jpg]]
 
[[Datei:HS-Rz-Strecken.jpg]]
  
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