Bearbeiten von „Ein Ameisenstaat ist keine Monarchie“

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Die Tatsache, dass wir bei den reproduktiven (= weibliche Nachkommen produzierenden) Weibchen in einem Ameisenstaat von „Königinnen“ reden, scheint zu erklären, wer die lenkende Instanz in einem Ameisenvolk ist. Mit dem Begriff „König“ oder „Königin“ verbinden wir einen Herrscher, der über seine Untertanen regiert und für "Ordnung im Chaos" sorgt. Dieser Herrscher bzw. diese Herrscherin entscheidet letzendlich über Krieg oder Frieden, und alle wichtigen Entscheidungen werden von ihm/ihr getroffen.
 
Die Tatsache, dass wir bei den reproduktiven (= weibliche Nachkommen produzierenden) Weibchen in einem Ameisenstaat von „Königinnen“ reden, scheint zu erklären, wer die lenkende Instanz in einem Ameisenvolk ist. Mit dem Begriff „König“ oder „Königin“ verbinden wir einen Herrscher, der über seine Untertanen regiert und für "Ordnung im Chaos" sorgt. Dieser Herrscher bzw. diese Herrscherin entscheidet letzendlich über Krieg oder Frieden, und alle wichtigen Entscheidungen werden von ihm/ihr getroffen.
  
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Wie aus den Beispielen gut zu erkennen ist, werden alle Verhaltensmuster in einer Ameisenkolonie durch Reize und Reizschwellen gesteuert. Reize kann praktisch jedes Individuum in einer Kolonie aussenden, sei es Larve, Puppe, Königin oder Arbeiterin. Selbst Eier senden Reize aus, auch wenn es wohl nur der fixe Reiz "Leck mich und bring mich in die Eierkammer" ist.
 
Wie aus den Beispielen gut zu erkennen ist, werden alle Verhaltensmuster in einer Ameisenkolonie durch Reize und Reizschwellen gesteuert. Reize kann praktisch jedes Individuum in einer Kolonie aussenden, sei es Larve, Puppe, Königin oder Arbeiterin. Selbst Eier senden Reize aus, auch wenn es wohl nur der fixe Reiz "Leck mich und bring mich in die Eierkammer" ist.
  
Die Reize werden dann wiederum von jeder Ameise ausgewertet und bewertet, und erst bei Überschreiten der eigenen, individuellen Reizschwelle, die wiederum von anderen Reizen und auch der gerade bevorzugten Aufgabe beeinflusst/verschoben ist, entscheidet sich die Ameise direkt zu agieren, den Reiz weiterzuleiten oder gar nichts zu machen.
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Die Reize werden dann wiederum von jeder Ameise ausgewertet und bewertet, und erst bei Überschreiten der eigenen, individuellen Reizschwelle, die wiederum von anderen Reizen und auch der gerade bevorzugten Aufgabe beeinflusst/verschoben ist, entscheidet dich die Ameise direkt zu agieren, den Reiz weiterzuleiten oder gar nichts zu machen.
  
 
Nehmen wir als Beispiel die Reize "Larve füttern" und "Futter suchen". Nehmen wir ein fiktives Punktesystem an mit 0 bis 10, welches für die Reizschwelle steht. ( Reizschwelle 0=wird automatisch erledigt, Reizschwelle 10= wird erst bei extrem großen Reiz erledigt).
 
Nehmen wir als Beispiel die Reize "Larve füttern" und "Futter suchen". Nehmen wir ein fiktives Punktesystem an mit 0 bis 10, welches für die Reizschwelle steht. ( Reizschwelle 0=wird automatisch erledigt, Reizschwelle 10= wird erst bei extrem großen Reiz erledigt).
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'''So funktioniert nun also letztendlich die Steuerung einer Kolonie: eine interaktive Selbstverwaltung mit Mehrheitsentscheid, individuell nach Bedarf bewertet.'''
 
'''So funktioniert nun also letztendlich die Steuerung einer Kolonie: eine interaktive Selbstverwaltung mit Mehrheitsentscheid, individuell nach Bedarf bewertet.'''
 
 
  
 
'''Quelle:''' Beitrag des Users "chrizzy" im Ameisenportal: http://www.ameisenportal.eu/viewtopic.php?f=16&t=226
 
'''Quelle:''' Beitrag des Users "chrizzy" im Ameisenportal: http://www.ameisenportal.eu/viewtopic.php?f=16&t=226
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