Sinnesorgane (Überblick): Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 14. Januar 2021, 14:31 Uhr

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Begründung: inhaltliche Überschneidung m. Sinnesorgane --DmdM 14:47, 9. Nov. 2011 (CET)


Das wichtigste Sinnesorgan der Ameise sind die beiden Fühler, denn hiermit nimmt sie den Großteil der Informationen um sich herum auf, z. B. chemische Wahrnehmung (Duft-, Geschmacksstoffe), mechanische Wahrnehmung (Schwingungen, Luftströmungen) und thermische Wahrnehmung. Tatsächlich kann die Waldameise Formica rufa Temperaturunterschiede von 0,25 °C im Nest erkennen. Eine Ameise kann aber nicht wirklich schmecken, wie Menschen sich das vorstellen würden.

Die Augen sind bei fast allen Ameisen sehr schlecht entwickelt, oft taugen sie daher nur zur Wahrnehmung von Helligkeitsunterschieden oder Bewegungen in der Umgebung. Andere Arten haben gut ausgeprägte Augen und können auch Konturen wahrnehmen. Cataglyphis oder Oecophylla haben z. B. sehr gute Augen. Viele Ameisen können sich übrigens sogar bei bewölktem Himmel anhand des Standortes der Sonne und dem für uns Menschen nicht sichtbarem Polarisationsmuster orientieren.

Zur Orientierung sind auch die auf der Stirn gelegenen Punktaugen wichtig, die besonders bei den Geschlechtstieren sehr ausgeprägt sind.

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